Lokalnachrichten

Der Naturschutzbund NABU als deutschlandweit organisierter Verein veröffentlicht umfangreiche Informationen zu bestimmten Schwerpunktthemen, sowie Nachrichten für verschiedene Interessensgruppen. An dieser Stelle wollen wir diese nicht wiederholen, sondern über die Themen, Aktivitäten und Neuigkeiten berichten, die uns in Springe bewegen und beschäftigen. Viel Spaß beim Stöbern!

 

Ältere Nachrichten wandern ins Archiv, über die Historie des NABU und unsere lokale Vereinsgeschichte können Sie sich an anderer Stelle informieren.

Kindermalwettbewerb "Mein Traumgarten"

Der Malwettbewerb ist inzwischen ausgewertet und wir freuen uns riesig über die großartige Resonanz in diesen besonderen Zeiten. 484 Kinder haben ihren Traumgarten gemalt. Die Sichtung und Auswertung haben wir uns nicht leicht gemacht und neben den sechs Hauptpreisträgern über 160 Sachpreise vergeben. Alle Kinder haben einen Trostpreis als kleinen Dank für ihre Teilnahme erhalten.

 

Einige Bilder haben wir noch zum Aushang in der Springer Stadtbibliothek einbehalten, ansonsten wurden Bilder, Anschreiben und Preise in der Regel über die Kindertagesstätten, Schulen usw. wieder zurückverteilt. Wir danken den Lehrkräften und allen anderen Beteiligten für die Unterstützung. Die Lokalpresse hat zum Abschluss der Aktion um Ostern herum erneut berichtet und zum Teil auch die jungen Preisträger und Preisträgerinnen mit ihren Bildern abgebildet.

 

Es folgen alle Hauptgewinner(innen) und im Anschluss die Bildergalerie. Die Bilder können per Mausklick vergrößert werden.


Wir gratulieren zu den Hauptpreisen:

 

Liselotte Luyken, 5 Jahre, KiTa Waldkinder Lüdersen

 Han Yun,  6 Jahre, DRK KiTa Bennigsen, Rohlfskamp

 

 Eleonore Kirsch, 7 Jahre, Klasse 1a ,Christian-Flemes-Schule, Völksen

 Johanna Koch,  8 Jahre, Klasse 2c, Grundschule Hinter der Burg, Springe

 

 Florian Rashiti, 8 Jahre, Klasse 3b, Grundschule Hinter der Burg, Springe

Paula Ina Aust, 8 Jahre, Klasse 3c, Grundschule Am Ebersberg, Springe


Bildbeschreibungen

  1. Han Yun, DRK KiTa, Bennigsen
  2. Florian Rashiti und Johanna Koch, beide Grundschule Hinter der Burg, Springe
  3. Liselotte Luyken, KiTa Waldkinder, Lüdersen
  4. Übersicht der Ausstellung in der Stadtbibliothek Springe
  5. Ausstellungsbilder 1
  6. Ausstellungsbilder 2
  7. Ausstellungsbilder 3
  8. Ausstellungsbilder 4
  9. Ausstellungsbilder 5
  10. Die Bilder der Hauptgewinner
  11. Christian Albert (NABU Springe e.V.) vor der Ausstellung

Arbeitseinsatz Vogelschutzgebiet Dammfeld

Lichter Wald mit geschlagenen Bäumen
Arbeitseinsatz am Dammfeld - Foto: NABU/M. Borgolte

Seit 1980 betreut der Nabu Springe ein ca. 15.000 m² großes städtisches Gelände südlich der B 217. Zwischen der Fußgängerbrücke und der Bauschutt-deponie der Firma Welliehausen erstreckt sich die ehemalige Springer Hausmülldeponie. In den 50er und 60er Jahren wurde dort Sand abgebaut.

 

1982 pflanzte der Deutschen Bund für Vogelschutz (heute NABU Springe e.V.) Büsche, überließ aber einen Großteil der Fläche der natürlichen Sukzession. Seitdem hat sie sich zu einem wertvollen Biotop für viele Pflanzen und Tierarten entwickelt. Bis zu 56 Vogelarten nisten und leben dort. Auch die seltene Wildkatze hält sich in diesem Gebiet auf.

 

Im Laufe der Zeit wurden die Bäume immer größer und beschatteten die Büsche so sehr, dass etliche aufgrund von Lichtmangel eingingen. Daraufhin ist auch ein Artenrückgang bei den Vögeln und Insekten feststellbar. Daher wurden im Februar dieses Jahrs die Flächen teilweise ausgelichtet. Die gefällten Bäume bleiben als Totholz liegen, die Äste wurden an einige Stellen als Totholzhaufen aufgeschichtet, um wieder freie Flächen zu erhalten.

 

Im Sommer werden wir die Flächen begehen und entscheiden, ob neue Büsche angepflanzt werden müssen, oder ob von selbst genug auflaufen. In der deckungsarmen Agrarlandschaft stellen Hecken und Schutzgehölze wertvolle Lebensräume da. Der NABU Springe ist daher bemüht diese Flächen zu erhalten und weitere neue Flächen zu schaffen.

 

Wir bedanken uns hiermit bei der Stadt Springe, die uns die Fläche pachtfrei zur Verfügung stellt! Und wie immer vielen Dank an alle, die diesmal wieder aktiv mitgeholfen haben.

 

Altes Warnschild in weiß mit grüner Schrift, in der Mitte ist ein großes Einschussloch
Vogelschutzgebiet! :-) - Foto: NABU/M. Borgolte

Kindermalwettbewerb "Mein Traumgarten"

Auch für Kinder ist die coronabedingte Situation nicht einfach, deshalb hoffen wir, unter diesen erschwerten Bedingungen mit einem Malwettbewerb den Kindern etwas Freude bereiten zu können. Das Motto ist im Hinblick auf die Aussicht auf Frühling und die dann anstehenden Gartenarbeiten bewusst so gewählt. Auch wenn nicht alle Kinder zuhause über einen eigenen Garten verfügen, dürfen sie ja davon träumen…

 

Um alle Kinder auf einfachem Wege erreichen zu können, haben wir Anfang Februar Einladungen zur Teilnahme an die sechs Grundschulen und 15 Kindertagesstätten im Stadtgebiet Springe verteilt, und dort wurde auch schon kräftig gemalt.  Die Teilnahmefrist läuft noch bis zum 13. März. Dann wird die Abholung der Bilder organisiert.  Zusätzlich können Bilder bei Bedarf beim Kinderschutzbund, bei der Niedertor-Apotheke in Springe, der Süllberg-Apotheke in Bennigsen oder bei Christian Albert (Ahornstraße 24, Bennigsen) abgegeben werden.

 

Wie es zu einem Wettbewerb gehört, werden die Einsendungen von einer Jury bewertet und prämiert - wobei aber kein Kind leer ausgehen soll. Die Jury wird voraussichtlich von Vertreter/-innen des Kinderschutzbunds, der Neuen Deister-Zeitung (NDZ) und NABU-Mitgliedern besetzt. Die genauen Vorgaben für die Teilnahme können dem unten zur Verfügung gestellten Blatt entnommen werden.

 

Den Ablauf der  Preisverleihung legen wir gegen Ende des Aktionszeitraumes fest, abhängig von den dann geltenden Corona-Bestimmungen. Zumindest die besonders prämierten Werke sollen in der Stadtbibliothek Springe ausgestellt werden. 

 

Regeln für den Malwettbewerb
Ausschreibung für den Malwettbewerb "Mein Traumgarten"

Arbeitseinsatz am Sedemünder Krötenteich

Teich mit Schilf am Ufer
Sedemünder Krötenteich - Foto: NABU/M. Borgolte

Auch am gepachteten Krötenteich in Sedemünder müssen regelmäßig Pflegearbeiten durchgeführt werden. Aufgrund einer Beratung durch Teich- und Amphibienexperten des NABU Landesverbandes wurde im Januar 2021 in Teilbereichen das alte Schilf (2 m³) abgeschnitten und entfernt, um wieder genügend Freiflächen im Teich zu erhalten.

Die Blätter und Halme des Schilfrohrs zersetzen sich schlecht und dies kann zur Verlandung des Tümpels führen.

 

Außerdem wurde eine umgestürzte Weide entfernt und eine zweite Weide als Kopfweide geschneitelt. So kommt wieder mehr Licht auf die Wasserfläche und es gelangt im Herbst weniger Laub in das Wasser. Das Schnittgut wurde zu einem neuen Totholzhaufen aufgeschichtet, um einen zusätzlichen Lebensraum bzw. Unterschlupfmöglichkeiten für Vögel und Amphibien zu schaffen. 

 

Der diesjährige Niederschlag hat endlich dazu geführt, dass der im Sommer trocken gefallene Teich sich wieder mit Wasser gefüllt hat. Wollen wir hoffen, dass im Frühling die Kröten, Frösche und Molche diesen Platz zum Laichen erfolgreich nutzen werden!

 

Aktuelle Informationen zur bevorstehenden Amphibienwanderung finden Sie auf der niedersächsischen Seite zum Thema hier.

 

Arbeiter mit Kettensäge steht im Teich und zerlegt die Weide
Zerlegen der umgestürzten Weide - Fotos: NABU/M. Borgolte

Arbeitseinsatz auf Altenhagener Schilffläche

Alu-Leiter an einer Erle mit einem neu aufgehängten Nistkasten darüber
Anbringen der Nisthilfen - Fotos: NABU/M. Borgolte

Auf dem neuerworbenen Grundstück in Altenhagen (Bertramgrundstücke) haben wir zum Jahreswechsel nach Vorgabe der unteren Naturschutzbehörde der Region Hannover die Bäume auf der Schilfröhrichfläche zwischen dem Sedemünder Mühlbach und dem Schwarz-erlenwald parallel des Feldwegs / B 217 entfernt. 

 

Nach dem abgestimmten Maßnahmenplan wurden 15 große Erlen gefällt, und das Holz wurde per Hand in dem anliegenden Wald gezogen und als sog. Totholzhaufen aufge-schichtet. Diese Arbeiten müssen regelmäßig wiederholt werden, um der Sukzession vorzubeugen und dem Lebensraum „Schilfröhrich“ zu erhalten.   

 

In den anliegenden Waldflächen wurden noch Eulenhöhlen und Fledermauskästen aufgehängt - ein guter Start!

 

Wie immer danken wir allen Beteiligten und Helfern herzlich für ihren Einsatz.

Bilder vom Arbeitseinsatz - Fotos: NABU/M.Borgolte


Feuchtbiotop Gehlenbachwiese

Gemähte Fläche auf der Nasswiese
Gemähte Fläche auf der Nasswiese - Foto: NABU/M. Borgolte

Östlich des "Alten Gehlenbaches" hat der NABU Springe eine Teilfläche des umliegenden Grünlandes von der evangelischen Kirchengemeinde Eldagsen gepachtet und ausgezäunt. Dieses letzte Stück feuchte Senke stellt ein besonders geschütztes Biotop in Form einer sogenannten Nasswiese dar.

 

In nassen „Jahren“ ist die wasserführende Senke ein zeitweises Laichgewässer für Amphibien. Danach stellen Röhrich, Binsen, Seggen und verschiedene Hochstauden einen Lebensraum für viele Insekten und Vögel (Braunkehlchen, Schwarzkehlchen und Rohrammer) dar. Eine Seltenheit in der umliegenden ausgeräumten Kulturlandschaft!

 

Um einer Ruderalisierung vorzubeugen müssen diese Flächen regelmäßig gepflegt werden, denn die alten Stauden (Kohldistel, Brennnessel und Schilfrohr) haben sich zu einem dichten Filz entwickelt. Aus diesem Grunde wurde die Fläche von einem ortsansässigen Landwirt abgemäht und das Mähgut wurde mit der Hand zusammengeharkt und als Rottehaufen aufgeschichtet. So kann sich im Frühjahr die Vegetation wieder frei entwickeln.

 

Solch ein Biotop muss regelmäßig kontrolliert und gepflegt werden. Zukünftig soll nach der Brutzeit die Fläche zur Beweidung geöffnet und danach abgemäht werden.  Der Nabu Springe fordert seit Jahren von der unteren Naturschutz- und Wasserbehörde, dass durch eine gerechte Wasseraufteilung und Durchlässigkeit am Verteilerbauwerk unterhalb der Holzmühle zwischen dem „Alten“ und den „Neuen Gehlenbach“ der weitgehend naturnahe „Alte Gehlenbach“ als Wasserspender für die Nasswiese erhalten und optimiert wird. Die Forderungen entsprechen den Vorgaben der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie.

 

Wiese am Alten Gehlenbach
Weide am Alten Gehlenbach - Foto: NABU/M. Borgolte
Weide am Alten Gehlenbach 2
Weide am Alten Gehlenbach 2 - Foto: NABU/M. Borgolte

Arbeitseinsatz Streuobstwiese Domäne Dahle

Junger Apfelbaum mit Schutz aus Holzlatten auf einer Wiese
Nachpflanzung eines Apfelbaums - Foto: NABU/M. Borgolte

2013 hat der NABU Springe zwischen den alten und absterbenden Obstbäumen auf der Streuobstwiese der Domäne in Dahle 19 Obstbäume zur Verjüngung eingepflanzt. Die Anpflanzung wurde damals durch die Region Hannover gefördert. Einige dieser Neuanpflanzungen wurden durch die grasenden Rinder umgeknickt oder sind eingegangen. Im Dezember pflanzten wir einen „Celler Dickstiel“ (Alte Apfelsorte) nach. Jetzt stehen noch 14 Neuanpflan-zungen zwischen dem Altbestand auf der Fläche.

 

Die Rinder haben die Angewohnheit sich kräftig an den Baumschutz zu „Schrubbern“. Darum mussten etliche Pfähle ersetzt und neu mit Stacheldraht gesichert werden. Der Schutz muss noch einige Jahre halten, bis die Bäume kräftig genug sind, um den Rindern ausreichend Widerstand entgegen bringen zu können.

 

Die ökologische Bedeutung der Streuobstwiese ist als hoch zu bewerten. Im Herbst dieses Jahres konnten bei der Kontrolle der über 20 aufgehängten Nistkästen eine 100 % Belegung und viele bis zu zwei erfolgreiche Bruten festgestellt werden.

 

Blick über die Streuobstwiese
Blick über die Streuobstwiese - Foto: NABU/M. Borgolte

Lindenpflanzung in Völksen

Gepflanzte Bäume mitten auf einer kleinen Lichtung
Ergebnis der Pflanzaktion - Foto: NABU/M. Borgolte

Der NABU Springe hat im Zuge der Veranstaltung Stadtradeln zwei Winterlinden mit Pflanzzubehör gespendet bekommen. Diese über 6 Meter großen Bäume mit einem Stammumfang von 25 cm wurden am 12. Dezember auf dem NABU Grundstück „Raschen Bleeken“ in der Gemarkung Völksen einge-pflanzt.

 

Mit der Pflanzung dieser Winter-linden werden wir das Blüten-angebot für unsere Insekten im Spätsommer etwas verbessern.

 

Der Nabu Springe hat das 10.500 m² große Grundstück im Jahre 2010 gekauft. Das Gebiet soll sich selbst entwickeln, wir werden regelmäßig nur die Bäume und Sträucher an den Grundstücksgrenzen zurückschneiden.

  

Problematisch auf einem Teil dieses Grundstückes ist der „Japanknöterich“. Jahrelang haben wir vergeblich versucht, mit einer Folienabdeckung die Ausbreitung dieser invasiven Pflanzen zu verhindern. Im Frühjahr wurden die Folien entfernt und der Knöterich mehrfach abgeschnitten. Mit dem Einbringen von 20 Stück Weidenstecklingen und der zwei gespendeten Linden wollen wir nun versuchen, durch die Beschattung der Bäume und regelmäßiges Mähen den Knöterich in den nächsten Jahren in „Griff“ zubekommen.

Von 1969 bis 1980 wurde das Gelände als Lehrrevier für den Jägerlehrhof Springe genutzt. Der Bewuchs bestand aus überalterten Korbweiden, weiche jahrelang nicht mehr genutzt wurden. Als Biotopverbesserungsmaßnahme wurden damals durch den Jägerlehrhof Fichten angepflanzt. Bei Führungen von Jägergruppen, insbesondere Jagdscheinanwärtern wurden diese Hegemaßnahmen vorgestellt.

 

Der NABU Springe e.V. bedankt sich bei den Spenderteams:

  1. Bergdorfraketen aus Lüdersen, Ansprechpartnerin Frau Hagedorn, und
  2. AEG (Albert-Einstein-Gymnasium) aus Hameln, Ansprechpartner Herr Küster

Die Preise wurden freundlicherweise vom Klimaschutzmanagement der Stadt Springe und den Stadtwerken Springe bereitgestellt.

 

Aufgrund von Corona-Auflagen konnten wir die Pflanzung nicht gemeinsam mit den zahlreichen Spendern durchführen. Wir werden den Termin im Frühjahr 2021 nachholen, wenn dies möglich wird.

Helfer ziehen eine Linde in Transportverpackung über die Erde
Schwere Arbeit, die 180 kg schweren Bäume über den Wassergraben auf das Gelände zu befördern - Foto: NABU/M. Borgolte

Streuobstwiese Mühlenbrink

Wie auf der Nahaufnahme zu sehen ist, haben die „Wühlmäuse“ auf unserer Streuobstwiese am Mühlenbrink ganze Arbeit geleistet.

 

Unter dem Begriff Wühlmäuse werden übrigens alle unterirdisch aktiven Mäuse zusammengefasst, darunter Schermäuse (Arvicola) und hier speziell die Ostschermaus (Arvicola terrestris) und der Bisam (Ondatra zibethicus). Weiterhin zählen zu den Wühlmäusen die Rötelmaus (Myodes glareolus), die Feldmaus (Microtus arvalis) und die Erdmaus (Microtus agrestis).

 

Wühlmäuse sind gekennzeichnet durch einen gedrungenen Kopf, stumpfere Schnauzen, kleinere Augen und Ohren und durch kürzere Extremitäten und Schwänze. Wühlmäuse haben eine hohe Vermehrungsrate und sie spielen eine wichtige ökologische Rolle in der Nahrungskette als Hauptnahrung von Greifvögeln, Wieseln, Mardern und Katzen. Maulwürfe schädigen dagegen nicht unsere Obstbäume. Im Gegenteil, sie jagen unterirdisch lebende Insekten, deren Larven wie zum Beispiel Drahtwürmer und Engerlinge die Wurzeln der Obstbäume schädigen können. Sie fressen auch Regenwürmer und Wühlmausbrut.  

 

An diesem Apfelbaum der Sorte Ing Marie im achten Standjahr haben die Schermäuse alle Wurzeln bis auf das Holz fein säuberlich abgenagt, obwohl wir 2012 und 2013 alle 80 Obstbäume in ein verzinktes Drahtgeflecht eingepflanzt hatten. Zum Glück hat es nur einen kleinen Teil der Bäume getroffen, die übrigen machen einen vitalen Eindruck. Im Herbst konnte von einigen Bäumen schon kräftig geerntet werden.

 

Im November wurden vier neue Bäume nachgepflanzt, zwei Apfelbäume, eine Birne und eine Kirsche.

Obstbaum Pflanzung und Schutz - Fotos: NABU/M.Borgolte


Mauerseglerkästen am Museum in Springe

Mauersegler leben bei uns in Springe von Ende April bis in den August hinein. Sie suchen oft in rasanten, lärmenden Trupps in der Luft nach Insekten und kleinen am Faden schwebende Spinnen. Die schlanken, dunklen Vögel mit sichelförmigen Flügeln sind niemals sitzend oder stehend zu sehen.

 

Mauersegler nisten natürlicherweise in dunklen Hohlräumen, im Dachgesims, Mauerlöcher oder ähnliches. Aufgrund umfangreicher Sanierungs-maßnahmen an den Gebäuden fehlt ihnen immer häufiger die passende Nistgelegenheit. Der NABU Springe hat deshalb schon vor über 10 Jahren am Giebel des Museums Mauerseglerkästen montiert, die auch regelmäßig von den Vögeln angenommen werden.

  

Nun haben wir die Nisthilfen nach Plastikresten, Schnüren, Eiern oder toten Vögeln kontrolliert. Dies war gar nicht so einfach in Anbetracht der Gebäudehöhe! Mittels einer Hebebühne, die von der Stadt Springe organisiert wurde, konnten die Nester kontrolliert werden. In den sieben Nestern ist kaum Nistmaterial aufgefunden worden. Die Naturnester sind recht spartanisch aufgebaut. Mauersegler sammeln ausschließlich Material, dass ihnen in der Luft zugetragen wird und verkleben dies mit Speichel zu kleinen harten Nestern, die jahrelang benutzt werden.

 

Ganz herzlich bedanken wir uns für die Organisation und Hilfe bei der Stadt Springe.


Neues im Schwerpunkt Ziegeunerwäldchen


Neues im Schwerpunkt Fledermaus


Bei Herrn Mühlberg in Altenhagen sind Schleiereulen willkommen

Wanddurchbruch durch den Lehm
Wanddurchbruch durch den Lehm - Foto: NABU/M.Borgole

Jetzt stemmen die vom NABU noch Löcher in die Wände! Was hier zwei Akteure mit roher Gewalt herstellen, ist ein Durchbruch in einer Scheunenwand, um Schleiereulen einen Zugang zum neugeschaf-fenen Nistkasten und ins Scheuneninnere zu ermöglichen.

 

Die Schleiereule ist etwas kleiner als der Waldkauz. Durch ihren weißlichen, herzförmigen, scharf begrenzten Gesichtsschleier ist sie unverwechselbar. Schleiereulen nutzen als Kulturfolger gerne Kirchtürme und Scheunen als Tageseinstand und Brutplatz. Früher hatte jedes Dorf „sein“ Schleiereulenpaar. Heute steht diese in der „Roten Liste“ der gefährdeten Brutvogelarten.

 

 

Die Nahrung der Schleiereulen besteht fast nur aus Mäusen. Drei bis fünf Mäuse werden täglich in der Nähe des Brutplatzes auf Wiesen, Brachen, Gärten und in den Scheunen erbeutet.  Leider hat sich die Landwirtschaft in den letzten Jahrzehnten massiv gewandelt. Wiesen wurden in Äcker verwandelt, Brachen verschwanden und die Scheunen, in denen Getreide, Heu und Stroh gelagert wird findet man heute auch nicht mehr vor. Viele Gärten sind zudem in Schotterwüsten verwandelt worden. Auch durch den zunehmenden Verkehr entstehen hohe Verluste, viele Eulen kollidieren mit Autos, Stromleitungen oder der Eisenbahn. Zudem fallen Eulen dem hohen Pestizideinsatz zum Opfer.

 

Um diesem Trend etwas entgegenzusetzen und den verbleibenden Schleiereulen zu helfen, hat der NABU Springe schon seit 1980 über 25 Schleiereulennistkästen im Stadtgebiet aufgehängt. Die Kästen werden jährlich auf Bruterfolg kontrolliert und wenn nötig gereinigt. 2019 wurden in den Nistkästen 2 Schleiereulenbruten und eine Turmfalkenbrut erfolgreich abgeschlossen. In zwei weiteren Kästen wurden nur noch die verlassenen Gelege von Schleiereulen und Turmfalken festgestellt.

 

Hier, bei Herrn Jens Mühlberg in Altenhagen könnte es mit den Schleiereulen klappen: In der Nähe sind noch ausreichend Wiesen vorhanden, und in der Scheune besteht für die Eulen auch die Möglichkeit die eine oder andere Maus zu erjagen.

 

Gruppenbild zwischen Heuballen
J. Basler und M. Borgolte in der Scheune - Foto: NABU/M. Borgolte

 

Mehr zum Thema Schleiereule: Auf der Themenseite des NABU Niedersachsen


Flächennutzungsplan mit Konzentrationsflächen für Windkraft in Springe

Der Verwaltungsausschuss der Stadt Springe hat in seiner Sitzung am 29.09.2020 beschlossen, den Entwurf der 24. Änderung des Flächennutzungsplanes sowie den Entwurf der dazugehörenden Begründung mit Umweltbericht öffentlich auszulegen.

 

Ziel und Zweck der Änderung des Flächennutzungsplanes ist die Überarbeitung der Darstellungen hinsichtlich der Konzentrationsflächen für Windkraftnutzung. Dieser Link führt zu den im Internet veröffentlichten Informationen zur Angelegenheit auf der Stadtseite. Der Geltungsbereich der 24. Änderung des Flächennutzungsplanes umfasst das gesamte Gemeindegebiet der Stadt Springe.

 

Zwischen dem 09.11. und 21.12.2020 liegen die Stellungnahmen verschiedener Behörden und Organisationen, darunter auch die des NABU Springe e.V., öffentlich aus. Die Unterlagen können im Dienstgebäude der Stadt Springe, Zur Salzlaube 9, eingesehen werden. Die Zeiten sind Montags bis Donnerstags von 8 bis 16 Uhr und Freitags von 8 bis 12 Uhr.

 

Unsere Stellungnahme können Sie hier direkt als PDF herunterladen, hier geht es zur Seite der Stadt.

 

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Bekanntmachung
... der Öffentlichkeitsbeteiligung zur 24. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Springe
24_ae_fplan_oeffentlichkeitsbeteiligung.
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Stellungnahme NABU Springe
Springe_24_ae_FPlan_Stellungnahme_NABU.p
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Wildtier gefunden - was tun mit einem Findling?

Immer wird der NABU um Hilfe gebeten, wenn hilflose Tiere aufgefunden werden. In den Sommermonaten werden oft Fledermäuse oder Jungvögel gemeldet. Dass Wildtiere verletzt oder verwaist gefunden werden, kann unterschiedliche Gründe haben.

 

Die häufigsten Ursachen sind:

  • Stürme, die Eichhörnchenkobel von den Bäumen fegen
  • Baumfällarbeiten, die Kinderstuben von Fledermäusen zerstören
  • Beim Heckenschneiden fallen Vogelnester den Scheren zum Opfer
  • Dacharbeiten reißen Marder- oder Schlafmausfamilien auseinander
  • Bei Verkehrsunfällen verunglücken Elterntiere und die Jungen bleiben allein zurück
  • Kidnapping durch Katzen, die Jungtiere verschleppen und mit nach Hause bringen

Bei Wildtieren muss zwischen „jagdbarem Wild" und solchen Tieren unterschieden werden, die nicht dem Jagdrecht unterliegen, wie z.B. Eichhörnchen, Siebenschläfer oder Bisam. Wer ein dem Jagdrecht unterliegendes Tier (Greifvögel, Hasen, Rehe, Füchse und andere) an sich nimmt, begeht nach dem Recht Jagdwilderei. Bei verendeten Wildtieren hat der Jagdpächter ein Aneignungsrecht, jedoch keine Aneignungspflicht. Daher sind Jagdpächter auch nicht zur Beseitigung toten Wildes verpflichtet, auch wenn sie diese Arbeit regelmäßig freiwillig durchführen.

 

Grundsätzlich gilt, dass Tiere der besonders geschützten Arten (dazu zählen z.B. alle heimischen europäischen Vogelarten und die meisten nicht jagdbaren Säugetiere) weder lebend noch tot der heimischen Natur entnommen werden dürfen. Abweichend von diesem Naturentnahmeverbot kann nach § 43 Abs. 6 Bundesnaturschutzgesetz unter Beachtung jagdrechtlicher Vorschriften jedermann verletzte, hilflose oder kranke Tiere aufnehmen, um sie gesund zu pflegen.

 

 

Wachtel in einem Kleintierkäfig auf Laub
Wildtier-Findling in Springe: Wachtel ohne Stoßgefieder - Foto: NABU/M. Borgolte

Jeder der Tiere aufnimmt, ist auch für die Pflege verantwortlich! Nach der Genesung sind sie unverzüglich in die Freiheit zu entlassen. Es empfiehlt sich, dass in allen Fällen von verletzten oder toten Tieren nicht nur auf Straßen/Fahrbahnen, sondern auch außerhalb des öffentlichen Verkehrsraums in Wald und Flur, stets die Polizei als Ansprechpartner herbeigerufen werden sollte.  Diese kann den jeweiligen Revierpächter oder eine von ihm benannte Person benachrichtigen.

 

Nicht immer ist ein scheinbar hilfloses Wildtier, das gefunden wurde, tatsächlich verwaist oder verletzt. Bevor Sie das Wildtier mitnehmen, sollten Sie prüfen, ob es tatsächlich Ihre Hilfe benötigt. Beobachten Sie dazu das Wildtier in angemessenem Abstand. Bleiben Sie nicht zu lange in unmittelbarer Nähe des Findlings. So laufen Sie Gefahr, die Elterntiere, die sich noch in der Nähe befinden könnten, zu verschrecken. Greifen Sie erst ein, wenn Sie ganz sicher sind, dass der Wildtier-Findling nicht versorgt wird, oder ein Notfall vorliegt.

 

Sollte das Tier Ihre Hilfe benötigen, dann gewährleisten Sie eine Erstversorgung und bringen das Wildtier dann in die nächstgelegene Wildtierauffangstation, bei uns in der Region zum Beispiel die Wildtier- und Artenschutzstation Hohe Warte 1 in 31553 Sachsenhagen, Tel. 05725-70 87 30. Dort sind seine Überlebenschancen am besten.

 

Wir haben für die häufigsten Tierarten bzw. Fälle eine Kontaktliste zusammengestellt.

 

 

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Meldeadressen Wildtierfund 2020
Meldeadressen Wildtierfund 2020.pdf
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Der NABU Springe fördert die Hornissen

Sieben Stiche töten ein Pferd… und drei Stiche einen Menschen. Unter diesem Mythos haben Hornissen (lat. Vespa crabro) zu leiden. Da kann man nur hoffen, dass Hornissen nicht zählen können.

 

Ein Hornissenstich ist schmerzhafter, aber nicht gefährlicher als ein Bienen- oder Wespenstich. Ein Mensch müsste mehrere hundert Male von einer Hornisse gestochen werden, um wirklich an dem Gift zu sterben. Lebensgefährlich kann es, wie bei vielen Insektenstichen, bei Allergikern oder bei Stichen im Mund- und Rachenraum werden.

Die Brummer haben trotzdem einen schlechten Ruf, mit ca. 3 cm sind sie die größten Hautflügler und machen einen gefährlichen Eindruck.

 

Sie sind weit weniger aggressiv als etwa die beiden häufigen Wespenarten (Deutsche und Gemeine Wespe). Jagende oder sammelnde Hornissen stechen nur, wenn sie gequetscht werden. Sonst versuchen sie zu fliehen.

Erfahrungen zeigen, dass der Mensch gut mit einem Hornissennest leben kann, sofern ein Sicherheitsabstand von etwa 5 m eingehalten wird. Hornissen nisten vorzugsweise oberirdisch an dunklen Orten, z.B. in hohen Bäumen.

Die Nestgründung erfolgt ab Mai allein durch ein überwinterndes Weibchen. Das Baumaterial wird an morsches Holz gesammelt. Als Nahrung für die Brut werden von den Arbeiterinnen vorwiegend Fliegen, oft auch Wespen oder Honigbienen erbeutet. Das Jagdgebiet umfasst einen Radius von ca. 1 Km. 

 

Im Spätsommer ernähren sich Hornissen gern an gärendem Fallobst. Niemals aber verirren sich die Hornissen am Kuchenbüffet, so dass sie im Gegensatz zu den beiden häufigen Wespenarten nicht lästig in Erscheinung treten.     

 

Im September / Oktober geht das Volk zugrunde. Die begatteten Jungköniginnen überwintern in morschem Holz oder im Erdreich und werden im nächsten Frühjahr einen neuen Hornissenstaat gründen. Das alte Nest wird nicht wieder bezogen!

 

Die Hornisse ist in Deutschland, nach der Bundesartenschutzverordnung, besonders geschützt. Trotzdem gilt der Hornissenbestand als selten und rückläufig. Darum hat der NABU Springe im siedlungsfernen Bereich einige künstliche Nisthilfen angebracht, deren Kontrolle und Pflege auf den untenstehenden Fotos zu sehen ist. Das ist der gelebte, aktive Naturschutz des NABU.

 

Hornissenkastenkontrolle - Foto: NABU/M.Borgolte


Auszeichnungen für schwalbenfreundliche Häuser

Hier sind Schwalben willkommen!

 

Wir freuen uns sehr, wieder einmal drei Auszeichnungen für besonders schwalbenfreundliche Häuser vergeben zu können. Dieses Mal erhielten im August Plaketten und Urkunden:

 

  • Frau A. Henkels vom Rittergut Bockerode mit derzeit 19 Rauchschwalbennestern im Pferdestall. 
  • Herr Mühlberg in Altenhagen mit derzeit ca. 30 Paar Rauchschwalben im Pferdestall. 
  • Frau Grube in Alvesrode mit 15 Rauchschwalben-nestern in den Pferdeställen.
Frau Henkels hält lächelnd Plakette und Urkunde in die Kamera
Fr. A. Henkels bei der Übergabe - Foto: NABU/M. Borgolte
Familie Grube steht vor einem Holztor und hält lächelnd Plakette und Urkunde in die Kamera
Fam. Grube bei der Übergabe - Foto: NABU/M. Borgolte


Die Trockenmauer - Lebensraum für Hungerblümchen, Insekten und Reptilien

Trockenmauer hüfthoch, dahinter eine Reihe von Helfern
Gruppenbild an der Trockenmauer - Fotos: NABU/M. Borgolte

Der NABU Springe hat an der Streuobstwiese in Alvesrode eine neue Trockenmauer angelegt.

 

Auf ein 20 cm starkes Schotterfundament wurden die Natursteine in leichter Neigung aufgeschichtet. Ein Gemisch aus dem vorhandenen Boden und Sand dient dabei als Ausgleich zwischen den Steinen.

 

An dem sonnigen Standort soll nun ein Lebensraum für Mauerpfeffer, Zimpelkraut, Rupprechtskraut und Steinbrechgewächse entstehen.

 

Die Fugen zwischen den Steinen dienen verschiedenen Insektenarten als Tages- und Nachtverstecke. So können sich Solitärbienen, insbesondere Pelz-, Furchen- und Maurerbienen, Steinhummeln und Grabwespen einfinden. Mit etwas Glück siedeln sich vielleicht auch die Zaun- oder Mauereidechsen an. 

 

Die verwendeten Kalksteine (mehrere Zentner) wurden von unserem Mitglied Herrn Jörg Schneider gespendet und angeliefert. Dafür nochmals herzlichen Dank.

 

Im Bild v.l.n.r.: Konrad Borgolte, Andreas Quiring, Michael Jung, Jürgen Basler, Michael Borgolte

Verteilt liegende Steine, die zu einer Mauer aufgeschichtet werden
Anlegen der Trockenmauer- Fotos: NABU/M. Borgolte
Nahaufnahme der ersten Steinreihe, zwei Männer platzieren die Steine mit den Händen
Anlegen der Trockenmauer- Fotos: NABU/M. Borgolte

Nisthilfenbau in der Förderschule Bennigsen

Glück gehabt: Bevor bekannt wurde, dass „Corona“ auch die Schulen schließt, haben Schulkinder der Grundschule , sowie der Peter-Härtling-Schule Bennigsen mit dem NABU Springe Nisthilfen gebaut. Im Rahmen der gemeinsamen Projektarbeit beider Schulen hat dies bereits Tradition, denn schon seit 2014 findet das NABU-Angebot auch in Bennigsen immer wieder großen Anklang. Auch in diesem Winter wurde an zwei Terminen im Werkraum der Förderschule begeistert gehämmert, gebohrt und geklebt.

 

Unter der Aufsicht ihrer Lehrerinnen Frau Kastning und Frau Glaubitz und der fachlichen Unterstützung von fünf Helfern hatten die Schulkinder in einer guten Stunde sowohl Nistkästen für die heimische Vogelwelt, als auch die kleinen Insektenhotels für Wildbienen und Co. fertiggestellt.

 

Um Waschbären von der Ausraubung der Nistkästen abzuhalten, wurde das Dach soweit verlängert, dass ein Zugriff durch das darunter liegende Flugloch zur Vogelbrut für Nesträuber unmöglich wird. Bei den Insektenhotels wurde sorgfälig darauf geachtet, dass Durchmesser und Tiefe der Bohrlöcher variieren, um den unterschiedlichen Arten(Größen) der Individuen gerecht zu werden. Schließlich waren  die kleinen Einfluglöcher zu glätten, damit sich die „zart besaiteten“ Hautflügler nicht verletzen.

 

Zum Schluss gab es fachliche Tipps zum richtigen Einsatz der fertig gestellten Nisthilfen, also Standortwahl, Beobachtungsmöglichkeiten , welche Arten werden erwartet usw. Mit berechtigtem Stolz gingen die „Nisthilfenbauer“ mit ihren Ergebnissen nach Hause.

Das Team der Nistkastenbauer mit den vorzeigbaren Nisthilfen

Vordere Reihe: Schüler/-innen der GS Bennigsen und Förderschule - Fotos: NABU


Veränderungen im Vorstand

Gruppenbild des neuen Vorstands im Sitzungssaal des Museums
Vorstand v.l.n.r: R. Schlichting, G. Wall, M. Borgolte, I. Adler

Der NABU Springe e.V. nimmt mit Bedauern den Rücktritt der bisherigen Vorsitzenden Rita Nickel zur Kenntnis und dankt ihr für ihren Einsatz in ihrer Zeit als Vorsitzende des Vereins. 

 

Das Amt des 1. Vorsitzenden des Nabu Springe wird Herr Günther Wall übernehmen, der bisher schon als Beiratsmitglied im Verein aktiv war.

Gruppenbild des neuen Vorstands der Stiftung im Sitzungssaal des Museums
Vorstand der Stiftung v.l.n.r. C. Albert, F. Bartels, R. Schlichting

Das Amt des 1. Vorsitzenden der NABU Stiftung übernimmt ab sofort Herr Friedrich Bartels, der ebenfalls schon im Beirat aktiv war. 

 

Wünschen wir den beiden viel Erfolg bei ihrer zukünftigen Tätigkeit!

 

Der Nabu Springe wird weiterhin seine Arbeit für den Naturschutz in Springe mit dem gewohnten Engagement fortsetzen.


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Wisente im Wald - Foto: NABU/C. Heinrich
Wisente im Wald - Foto: NABU/C. Heinrich