Lokalnachrichten

Der Naturschutzbund NABU als deutschlandweit organisierter Verein veröffentlicht umfangreiche Informationen zu bestimmten Schwerpunktthemen, sowie Nachrichten für verschiedene Interessensgruppen. An dieser Stelle wollen wir diese nicht wiederholen, sondern über die Themen, Aktivitäten und Neuigkeiten berichten, die uns in Springe bewegen und beschäftigen. Viel Spaß beim Stöbern!

 

Ältere Nachrichten wandern ins Archiv, über die Historie des NABU und unsere lokale Vereinsgeschichte können Sie sich an anderer Stelle informieren.

Regionale Handy-Sammelboxen eingestellt

Die NABU-Gruppe Springe beteiligte sich seit 2011 an den Aktionen "Handys für die Havel" und "Handys für die Hummel" und hat insgesamt rund 4.500 Althandys beigesteuert. 

 

 In der Kernstadt Springe sowie in Bennigsen und Eldagsen wurden die ständigen Sammelstellen zum Jahresende 2021 geschlossen.

 

Wir danken ganz herzlich Familie Heidrich für ihren langjährigen Einsatz!

 

Die Aktion läuft allgemein noch weiter, alle näheren Informationen dazu und Anleitungen zum Mitmachen hier.


Aufruf zur Beteiligung - Änderung des Grundstückverkehrsgesetzes

Es folgt eine Mitteilung des Landesvorsitzenden des NABU Niedersachsen an alle aktiven NABU-Mitglieder:

Liebe Aktive des NABU in Niedersachsen,

 

heute möchten wir Sie und Euch über die angestrebte Änderung des Grundstückverkehrsgesetzes durch die Landesregierung informieren. Sollte diese Gesetzesänderung kommen, ginge es um nicht mehr und nicht weniger, dass Naturschutzverbände zukünftig kaum mehr in der Lage sein werden, Flächen zu erwerben. Nachdem bereits viele Anfragen von der Basis bei uns auf Landesebene angekommen sind und die Aufregung groß ist, bieten wir beigefügte Briefvorlagen als persönliches Schreiben an Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast, Umweltminister Lies und Ministerpräsident Weil an. Alle Aktiven sind herzlich dazu aufgerufen, sich daran zu beteiligen.

 

Hintergrund und Position des NABU:

Der NABU begrüßt ausdrücklich die mit der Gesetzesänderung verbundene Bestrebung, die Agrar- und Forstflächen in Niedersachsen vor finanziellen Spekulationen zu schützen. Dies darf jedoch nicht dazu führen, dass Klima-, Natur- und Artenschutz von einer weiteren Entwicklung ausgeschlossen werden.

 

Mit diesem Gesetzentwurf droht das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium den gemeinsamen Niedersächsischen Weg aufzukündigen. Durch die Festlegung, dass zukünftig alle Flächenverkäufe sowie alle Verpachtungen ab 0,5 Hektar nur noch zur zukünftigen intensiven landwirtschaftlichen Nutzung an Landwirt*innen abgegeben werden dürfen, sind die vereinbarten Ziele des Naturschutzes nicht mehr zu erreichen.

 

Die geplante Änderung des Gesetzes würde zu einer Intensivierung von land- und forstwirtschaftlich genutzter Fläche führen und stünde im Widerspruch zu allen Bestrebungen, Kohlenstoffsenken wiederzubeleben, die ökologische Landwirtschaft zu steigern sowie Strukturvielfalt und Biodiversität auf der Fläche zu erhalten. Weitere Hintergründe sind der beigefügten Stellungnahme zu entnehmen.

 

Folgende Forderungen müssten dagegen im Gesetz umgesetzt werden:

 

·         Naturschutz- und Pflegemaßnahmen müssen als landwirtschaftliche Bewirtschaftung anerkannt werden.

·         Die Definition der landwirtschaftlichen Nutzung muss im Sinne des Natur- und Umweltschutzes, zum Wohle der Allgemeinheit als auch zur größeren Aktionsfreiheit der Landwirte*innen in einem weiteren Rahmen gefasst werden, wie dies z.B. in Baden-Württemberg der Fall ist.

·         Ein direkter Kauf von Flächen zum Zwecke der Durchführung von Natur- und Umweltschutzmaßnahmen oder der Flächenpflege durch anerkannt Umwelt- und Naturschutzvereinigungen muss ermöglicht werden.

·         Es muss für anerkannte Umwelt- und Naturschutzvereinigungen ein Vorkaufsrecht für alle Flächen innerhalb von Schutzgebieten (NSG, Natura-2000-Gebieten) festgelegt werden, wenn die Flächen veräußert werden sollen und die Naturschutzverbände sie aufgrund von Naturschutzzwecken erwerben wollen.

 

Liebe NABU-Aktive, wir glauben nicht, dass die vom NABU-Landesverband abgegebene Stellungnahme ausreicht, um die Landesregierung zum Einlenken zu bewegen. Da es hier um ein Kernanliegen des Naturschutzes und aller NABU-Gruppen geht, bitte ich darum, uns bei dem Vorhaben mit persönlichen Briefen an die Landesregierung (MU, ML oder StK) zu unterstützen, damit das Gesetz in dieser Form verhindert und vielleicht noch zum Positiven gewendet werden kann.

 

Herzlichen Dank und mit freundlichen Grüßen

Ihr

Dr. Holger Buschmann

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Stellungnahme des NABU
NABU Stellungnahme Entwurf NGrdstLwG - 2
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Briefvorlage GVG MP
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Arbeitseinsatz an der Skiwiese „Lichtes Tal“ in Springe

Das Gebiet des großen Steinbruches oberhalb von Springe wird seit Jahren von ehrenamtlichen Mitgliedern des NABU Springe untersucht. Die Ergebnisse haben wir 2018 in einer großen Ausstellung im Jagdschloss Springe "Wilde Blicke auf wilde Bienenlandschaften" und in einer Broschüre „Springe entdeckt seine Wildbienen“ der Öffentlichkeit präsentiert. 

 

Leider mussten wir feststellen, dass die Wiesen in den letzten Jahren artenärmer geworden sind. Durch das Verbleiben des Mahdgutes auf der Fläche werden die Böden immer mehr mit Nähstoffen angereichert. Dies begünstigt das Wachstum hochwüchsiger Arten. Die Wiesen verwandeln sich langsam zu einer Hochstaudenflur. Diesen Vorgang kann man auf den Flächen gerade im unteren Bereich (Parkplatz) gut beobachten.

 

Der Vorstand vom NABU Springe hat nach Rücksprache mit dem Skiclub Springe abgesprochen, das zumindest Teilbereiche nicht mehr gemulcht werden, sondern abgemäht werden. Anschließend wurde das Gras mehrfach gewendet / getrocknet und von der Fläche abgetragen. Wir danken den Helfern Regina Schlichting, Werner Ziegler, Michael Jung, Wolfram Heinemann, Jürgen Basler und Michael Borgolte die uns bei diesen Arbeiten hilfreich unterstützt haben.

 

Wir erhoffen uns dadurch, dass die Fläche ausgehagert wird und somit die Konkurrenzfähigkeit z.B. der Orchideen gegenüber unerwünschten Problempflanzen wie Brennesseln, Schachtelhalm und Kratzdisteln gefördert wird. Wir werden diese Arbeiten regelmäßig durchführen und beobachten, ob sich ein Erfolg einstellt.

 

Wer im nächsten Jahr Interesse hat an diesen Arbeiten mitzuwirken soll sich bitte unter info@nabu-springe.de melden.

Hügel mit trockenen Grashaufen
Zusammengehaktes Mahdgut - Foto: NABU/M. Borgolte
Zwei Helfer posieren gut gelaunt auf der Skiwiese mit Heugabeln
Ein schöner Tag an der frischen Luft - Foto: NABU/M. Borgolte

Günther Wall gewinnt Fotowettbewerb "Allee des Jahres 2021"

Birken im Eispanzer
Birken im Eispanzer - Foto: NABU/G. Wall

Anlässlich des „Tages der Allee“ am 20. Oktober hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die „Allee des Jahres 2021“ gekürt.

 

Aus über 200 Beiträgen des bundesweiten Fotowettbewerbs hat eine Jury das oben abgebildete Foto „Birken im Eispanzer“ von Günther Wall zwischen Mittelrode und Rittergut Bockerode ausgewählt.

 

Der ausführliche Bericht zur Aktion des BUND findet sich hier. Dort sind auch die anderen Beiträge zu sehen. Vom Siegerbild können druckreife Vorlagen heruntergeladen werden.

 

Hierzu ein kurzer Fernsehbeitrag vom 26.10.2021:

YouTube Version des Beitrags mit freundlicher Genehmigung von h1 – Fernsehen aus Hannover e.V.


Eingeschränkte Verfügbarkeit Web/E-Mail am 09.11.2021

Am 09.11.2021 wird durch einen unserer IT-Dienstleister ein physischer Umzug von Servern in ein anderes Rechenzentrum durchgeführt. Die dafür notwendigen Arbeiten werden im Zeitraum 09.11.2021 22:00 Uhr bis 10.11.2021 06:00 Uhr stattfinden.

 

Innerhalb dieses Zeitfensters können sowohl diese Internetseite als auch unsere E-Mail-Kommunikation eingeschränkt sein. Wir bitten, dies zu beachten.


Mitgliederversammlung am 12. Oktober 2021

Alle Mitglieder des NABU Springe e.V. wurden Anfang September per Brief zur Mitgliederversammlung des Vereins eingeladen. Eine Anmeldung im Vorfeld ist Corona-bedingt unbedingt erforderlich. Falls  Sie das noch nicht getan haben, melden Sie sich bitte umgehend an. Die Anmeldung ist noch Sonntag den 10.10.2021 möglich.

  • Wann: Dienstag, 12.10.2021 - 18.00 Uhr
  • Wo: Museum auf dem Burghof, Burghof 1a, 31832 Springe

32. Schleiereulenkasten in einer Feldscheune bei Mittelrode

In einer Feldscheune bei Mittelrode werden seit über 2 Jahren regelmäßig Schleiereulen beobachtet. Die sonst nur nachtaktiven Vögel können auch am Tage an der Scheune ober ruhend in den benachbarten Bäumen beobachtet werden.

 

Der Pächter Herr Sustrath aus Völksen willigte sofort ein, dass der NABU Springe in der Scheune einen Schleiereulenkasten aufstellen darf. Joachim Gustke baute den Kasten und konnte diesen mit Michael Borgolte hinter einer Erkeröffungen einbauen.

 

Das Gebiet ist einer der letzten „Hotspots“ der Schleiereule in Springe. In direkte Nähe befindet sich unser Ziegeunerwäldchen, wo seit Jahren die Schleiereule, neben dem Waldkauz und der Waldohreule regelmäßig anzutreffen sind. Auch in weiteren Feldscheunen am Gut Bockerode und bei Eldagsen werden seit Jahren regelmäßig erfolgreiche Bruten festgestellt.

 

2020 brüteten in den 31 vom NABU betreuten Schleiereulenkästen fünfmal die Schleiereule, zweimal die Krähen, je einmal der Turmfalke, der Sperber und die Ringeltaube!

 

Dachstuhl der Sheune, ein Mann montiert einen großen Kasten aus OSB-Platten
Einbau eines neuen Schleiereulenkastens - Foto: NABU/M. Borgolte

Kontrolle der Fledermauskästen im September

Wie unsere Vogelnistkästen müssen auch bestimmte Fledermauskästen regelmäßig kontrolliert und gereinigt werden. Hier eine Zusammenfassung der dieses Mal entdeckten Besonderheiten und ein paar hoffentlich wertvolle Tipps für alle Kastenbesitzer.

 

Je nach Kastentyp versuchen auch unsere Singvögel, Bilche, Bienen und Wespen Fledermauskästen zu besiedeln, da haben die wehrlosen Fledermäuse keine Chance gegen diese „Hausbesetzter“. Meisen tragen viel Moos in diese Kästen ein, lassen aber den Einflug offen. Häufig versuchen aber die Spechte am Nest zu zupfen, um an die Brut zu gelangen. Dabei verstopft der Eingang und die Fledermäuse sind gefangen (Bild 1 und 2). 

 

Fledermauskasten von vorn
Geöffneter Fledermauskasten

Bild 1 und 2 - Foto: NABU/M. Borgolte

 

Um den „Eindringlingen“ den Einzug zu erschweren, sollten die Zugangsöffnungen möglichst eng gehalten werden (Bild 3).

 

Fledermauskasten von unten
Bild 3 - Foto: NABU/M. Borgolte

 

Somit entsteht ein neues Problem, das der Fledermauskot nicht herausfallen kann. Irgendwann ist der Boden vollgekotet, wenn noch eine tote Fledermaus vor der Öffnung liegen bleib ist der Zugang verschlossen und die übrigen Fledermäuse sind gefangen. Deshalb sollten diesen Kästen kontrolliert und gesäubert werden (Bild 4 und 5). Hier hat vermutlich der Specht vergeblich versucht den Abendsegler aus der Öffnung zu ziehen.

 

Tote Fledermaus in Einflugloch
Tote Fledermaus in Einflugloch von innen

Bild 4 und 5 - Foto: NABU/B. Rose

Die meisten waldbewohnenden Fledermausarten mögen am liebsten Spaltenquartiere (Foto 6), weil sie darin in idealer Weise Kontakt mit Bauch und Rücken zu den Wänden haben und sich so sicherer vor Feinden und Störenfrieden fühlen. Reine Spaltenkästen sind frei von Vögeln und Bilchen und der Kot kann einfach abfallen.

  

Fledermauskästen sollten möglich an frei anfliegbaren Stämmen hoch aufgehängt werden, dann sind sie auch noch für die beiden Abendseglerarten interessant.

Rechteckiger Tonkasten mit Fledermauslogo an einem Baum
Eckige Fledermauskasten-Variante

Wildbienenexkursion 17.07.2021, Springe Lichtes Tal

Das Gebiet des großen Steinbruches oberhalb von Springe wird seit Jahren regelmäßig von Entomologen und Botanikern untersucht. Die Ergebnisse hat der NABU Springe 2018 in einer großen Ausstellung im Jagdschloss Springe "Wilde Blicke auf wilde Bienenlandschaften" und in einer Broschüre „Springe entdeckt seine Wildbienen“ der Öffentlichkeit präsentiert.

 

Im Juli konnten wir wieder Jakob Klucken als Wildbienenexperte, gewinnen. Zusammen mit 15 weiteren Teilnehmern konnten wir an diesem Tag auch seltenere Wildbienenarten wie Holzbienen und Rotschwarze Felsenkuckuckshummeln - diese parasitiert bei der Steinhummel beobachten.

 

Gerade die Blauschwarze Holzbiene (Xylocopa violacea) fällt aufgrund ihrer Körpergröße (von bis zu 28 mm), verbunden mit einer metallisch-dunklen Färbung, auch den Teilnehmern auf, welche sich grundsätzlich nicht weiter mit Wildbienen befassen.

 

Neben den Wildbienen beobachteten wir auch viele Wespen, Schmetterlinge, Wanzen, Feld und Laubheuschrecken beobachten. Die Wiesen unterhalb des Steinbruches sind sehr artenreich und begünstigen durch das Nahrungs-, Deckung– und Nistangebot den Fortpflanzungserfolg verschiedener Tierarten.

 

Leider mussten wir feststellen, dass die Wiesen in den letzten Jahren artenärmer geworden sind. Durch das Verbleiben des Mahdgutes auf der Fläche werden die Böden immer mehr mit Nähstoffen angereichert. Dies begünstigt das Wachstum hochwüchsiger Arten. Die Wiesen verwandeln sich langsam zu einer Hochstaudenflur. Dieser Vorgang ist auf den Flächen im unteren Bereich (Parkplatz) gut zu beobachten. Hier muss sich in der Bewirtschaftung der Fläche etwas ändern, um den Zustand dieses Kleinodes nicht weiter zu verschlechtern.

 

Fotos (zum Vergrößern anklicken) mit freundlicher Genehmigung von Adolf Klumps AG Naturfotografie, BUND.

 


Arbeitseinsatz Vogelschutzgehölz Dammfeld, Juli 2021

Am Samstag, den 2. Juli trafen wir uns um 9:00 Uhr am Vogelschutzgehölz Dammfeld südlich der B217 in Springe. Wir hatten an diesem Wochenende Glück mit dem Wetter und konnten so die geplanten Arbeiten durchführen.

 

In dem von uns seit 1980 betreuten Gebiet wandert die Herkulesstaude ein. Für die Ansiedlung spielt der Mensch die Hauptrolle. Die Pflanze wurde als Bienenweide angesät, reife Samenstände der kuriosen „Zierpflanze“ wurden durch Gärtner illegal in der ehemaligen Deponie entsorgt.

  

Der aus dem Kaukasus stammende invasive Neophyt gibt seinem Zweitnamen „Riesenbärenklau“ alle Ehre. Bis zu vier Meter hoch kann die Staude wachsen (siehe Bild).

 

Für Honigbienen und andere Insekten stehen die großen weißen Doldenblüten hoch im Kurs. Kein Wunder, denn in der Blütezeit von Juli bis in den September gibt es in unserer ausgeräumten Kulturlandschaft für Insekten kaum noch etwas Blühendes zu finden.

 

Es wäre sicherlich eine interessante Bereicherung für unserer Flora, wenn sich der Neophyt in der freien Natur nicht so rasant ausbreiten und die einheimischen Pflanzen durch den dichten Bewuchs massiv verdrängen würde. Auch ist die Gesundheitsgefahr durch den Hautkontakt mit der Pflanze nicht zu unterschätzen. Da es keine natürliche Regulierung durch Fressfeinde oder Krankheiten gibt, müssen wir handeln, oder ein Teil des Vogelschutzgebiets wird mit dem Bärenklau zuwachsen. Statt mit Gift versuchen wir mit Sensen die Weiterverbreitung in den Griff zu bekommen. Ziel ist es, die Samenbildung (bis zu 10.000 Samen / Pflanze) der zwei- bis mehrjährigen, einmalblühenden Pflanze zu vermeiden.

 

Der sich über die Jahre erstreckende Arbeitsaufwand wird sich nur lohnen, wenn der Riesenbärenklau auf allen Grundstücken bekämpft wird, da sonst immer wieder neuer Samen eingetragen werden. Hier ist dringend politisches Handeln gefragt.

 

Traditionell feuerte Rudi Krause den Grill an, und konnte den vielen Helfern zum Abschluss mit warmen Bratwürsten, Salat und Kuchen erfreuen.

 

Allen Helferinnen und Helfern ein herzliches Dankeschön!

 

Gruppenfoto von links nach rechts: 

Wolfgang Heinemann, Werner Ziegler, Regina Schlichting, Joachim Gustke,

Sylvia Stern, Jürgen Basler, Konrad Borgolte, Michael Borgolte, Günther Wall

Gruppenfoto: NABU/R. Krause

 

Weitere Fotos: NABU/G. Wall


Arbeitseinsatz Schafweide in Altenhagen, Juni 2021

Auch auf der verpachteten Schafweide in Altenhagen müssen regelmäßig Pflegearbeiten durchgeführt werden. Die Schafe sind dieses Jahr spät auf die Weide getrieben worden. Dies haben einige „Weideunkräuter“ genutzt. Gerade der Sauerampfer ist in einigen Bereichen massiv aufgetreten. Der Wiesen-Sauerampfer wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen bis über 150 Zentimeter. Sauerampfer enthält sehr viel Vitamin C. Er kann als Wildgemüse gekocht oder roh gegessen werden. Für Schafe ist er giftig, wird aber von diesen im frischen Zustand nicht gefressen.

 

Bevor sich der Ampfer weiter aussamen kann, haben wir die Bestände mit der Sense geschnitten und entsorgt. Wir werden diese Arbeiten regelmäßig durchführen müssen, weil die Weide in den letzten Jahren nicht gepflegt wurde und noch genug Samenpotential im Boden vorhanden ist.

 

Wollen wir hoffen, dass mit den Jahren durch die extensive Beweidung mit den Schafen und paralleler Pflegemaßnahmen eine artenreiche Wiese entstehen wird.

 

Schafweide ohne Tiere, hochstehendes Kraut und tief stehende Sonne
Schafweide Altenhagen im Überblick - Foto: NABU/M. Borgolte
Helfer F. Garde beim Sensen
Helfer F. Garde beim Sensen - Foto: NABU/M. Borgolte

Insektensommer - 1. Zählphase

Zwei Pflanzenwespen auf einer großen gelben Blüte
Pflanzenwespen in Nahaufnahme - Foto: NABU/M. Borgolte

Unter dem Motto „Zählen, was zählt“ wird bereits zum vierten Mal mit dem Citizen Science-Projekt „Insekten-sommer“ in die faszinierende Welt der Insekten eingetaucht.  Am Sonntag den 13.06. trafen sich einige Mitglieder des NABU Springe am Ziegeunerwäldchen und zählten 1 Stunde lang Insekten, welche sich am Wegesrand aufhielten.

 

Aufgefunden wurden Steinhummeln, Erdhummeln, Honigbienen, Halmwespen, Moschusbockkäfer, Kleiner Fuchs, Zünsler, Blutbär, Wanzen, Fliegen, Käfer etc. Die Daten wurden anschließend online gemeldet.

 

 

Die zweite Zählphase findet vom 6. bis zum 15. August 2021 statt. 

 

Eine Frau und ein Mann stehen am Wegesrand in hohem Gras
Suche nach Insekten am Wegesrand für die Bestimmung und Zählung - Foto: NABU/M. Borgolte

Steinkauz-Niströhren auf der Streuobstwiese Mühlenbrink

Einst war der Steinkauz als Garten- und Dorfvogel in ganz Deutschland zu Hause. Heutzutage ist er in Niedersachen hauptsächlich in den westlichen Landesteilen anzutreffen. Offene, aber reich strukturierte Kulturlandschaften mit Hecken, Bäumen und Dauergrünland sind der Lebensraum der Steinkäuze.

 

Vier bis fünf Stunden Arbeitszeit pro Röhre hat Joachim Gustke investiert, um eine Steinkauz-Behausung herzustellen. Dazu hat er Holzbretter um eine mit der Stichsäge ausgesägte dicke Holzscheibe festgenagelt. Die zwei vorderen Holzscheiben erhielten ein rundes Loch von 6 bis 7 Zentimetern Durchmesser. Sie dienen als mardersicherer Eingang. Die hintere Scheibe bleibt geschlossen. Eine Lage Folie um diese Holzröhre gewickelt, schützt vor allzu rascher Verwitterung und bewahrt seine Bewohner vor Wind und Regen.

Die fertigen Röhren sind nun auf starke Äste freistehender Bäume gelegt und mit Lochbändern festgeschraubt worden. Wichtig ist, dass der Innenraum vorher mit Holzwolle oder Mulch ausgelegt wird. Schließlich sollen die künftigen Bewohner sofort ein gemachtes Nest vorfinden.

 

Natürliche Wohn- und Brutmöglichkeiten sind in unserer aufgeräumten Landschaft selten geworden. Deshalb kann das Aufhängen von künstlichen Nisthilfen dafür sorgen, dass sich der Steinkauz auch bei uns wieder ansiedeln kann. 

 

Wir bedanken uns bei Herrn Gustke für die Nisthilfen. Wer Freude hat selbst Nisthilfen zu erstellen: diverse Bauanleitungen von simpel bis besonders sind im Internet abrufbar, zum Beispiel beim NABU Niedersachsen

 

Wir könnten auch auf unseren NABU-eigenen Flächen noch viele Nisthilfen aufhängen. Also Nachahmer sind ausdrücklich erwünscht.

Leiter an einem niedrigen Baum, eine schwarze Röhre waagerecht im Baum
Herr Gustke mit einer neuen Steinkauz-Nisthilfe im Baum - Foto: NABU/M. Borgolte

Bilderausstellung "Mein Traumgarten" endet am 21. Mai

 

Die im Rahmen des Kindermalwettbewerbs „Mein Traumgarten“ eingereichten Bilder sind nur noch bis zum 21.05. in der Springer Stadtbibliothek während der bekannten Öffnungszeiten zu sehen. Danach werden die über 100 dort aufgehängten Bilder der Preisträger/-innen über die betreffenden Schulen und KiTas an die Teilnehmer/-innen zurückgegeben. 484 Kinder hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt, über 160 wurden mit naturbezogenen Sachpreisen ausgezeichnet, alle anderen  mit kleinen Anerkennungspreisen für ihre Teilnahme belohnt. 

 

Empfehlung für alle, die noch dort waren: hingehen, ansehen und staunen, wie sich Kinder ihren Traumgarten vorstellen.


Projekt 2021: Amphibiengewässer Sedemünder

Der NABU Springe hat sich zum Ziel gesetzt, die ehemaligen Forellenteiche am Sedemünder Mühlbach in Springe / Altenhagen als Amphibiengewässer aufzuwerten. Dazu wird die Teichanlage nun für 10 Jahre gepachtet.

 

Die drei Forellenteiche wurden in den letzten Jahren nicht mehr bewirtschaftet. Die Gräben, welche das Quellwasser in die Teiche zuführten, wuchsen zu und verlandeten. Viele Äste und Bäume fielen in die Teiche. Auch sind durch den Baumbestand die Teiche sehr beschattet. Der herbstliche Laubabfall sorgt für eine erhebliche Verschlammung des Teichgrundes.

 

Um hier einen artenreichen Lebensraum für Amphibien und andere wassergebundene Lebewesen zu schaffen ist einiges zu tun - genau die richtige Aufgabe für unseren praktischen und „anfassbaren“ lokalen Naturschutz. Als erstes wurden die Gräben wieder freigelegt und der Wasserzulauf konnte damit gewährleistet werden. Der erste Teich füllte sich gleich wieder mit Wasser.

 

Leider hielt die Freude nicht lange an. Wie sich herausstelle lief das zugeführte Wasser durch Risse oder Wühlmauslöcher durch den Damm in Richtung Mühlbach ab. So wurde der beschädigte Damm mit einer Lehmschicht abgedichtet. Der Wasserverlust hält sich nun in Grenzen.

 

Viel Muskelkraft war nötig, um die Bäume und Äste aus dem Teich zu ziehen. Nun sind die Teiche freigeräumt, die standortfremden Fichten wurden gefällt und gleich als Totholzhaufen aufgeschichtet.

 

Ehemalige Forellenteiche Sedemünder

Fotos: NABU/M. Borgolte

 

Jetzt kann beobachtet werden, wie lange der Teich gefüllt bleibt, und welche Tierarten sich nach und nach hier ansiedeln.

 

Im Herbst werden die Arbeiten weitergeführt. So beabsichtigen wir, durch eine umfangreiche Baumentnahme eine Besonnung des Gewässers zu ermöglichen. Warme Teiche sind für Amphibien eine sehr gute Kinderstube, da sich dadurch die Entwicklung der Larven beschleunigt. Des Weiteren wollen wir entlang des Feldweges die abgeknickten Weiden zurückschneiden und auf den freien Flächen unterschiedliche Sträucher pflanzen, um auch für Insekten das Blühangebot zu erweitern.

 

Zu gegebener Zeit starten wir einen Aufruf, und bitten um tatkräftige Unterstützung damit dies Projekt gelingen kann!


Kindermalwettbewerb "Mein Traumgarten"

Der Malwettbewerb ist inzwischen ausgewertet und wir freuen uns riesig über die großartige Resonanz in diesen besonderen Zeiten. 484 Kinder haben ihren Traumgarten gemalt. Die Sichtung und Auswertung haben wir uns nicht leicht gemacht und neben den sechs Hauptpreisträgern über 160 Sachpreise vergeben. Wir bedanken uns bei der vierköpfigen Jury mit Christian Janus (Kunstlehrerin i.R.), Regina Kast vom Kinderschutzbund Springe, NDZ-Redakteurin Marita Scheffler und Christian Albert als Organisator vom NABU-Springe. Sie gaben sich große Mühe, die sechs Hauptpreisträger, sowie  die über 150 Sachpreisgewinner zu ermitteln. "Verlierer" gab es bei der Aktion natürlich keine: Alle Kinder haben einen Trostpreis als kleinen Dank für ihre Teilnahme erhalten und hatten ihre Freude bei der Aktion.

 

Einige Bilder haben wir noch zum Aushang in der Springer Stadtbibliothek einbehalten, ansonsten wurden Bilder, Anschreiben und Preise in der Regel über die Kindertagesstätten, Schulen usw. wieder zurückverteilt. Wir danken den Lehrkräften und allen anderen Beteiligten für die Unterstützung. Die Lokalpresse hat zum Abschluss der Aktion um Ostern herum erneut berichtet und zum Teil auch die jungen Preisträger und Preisträgerinnen mit ihren Bildern abgebildet.

 

Erfreulich: Viel Grün, bunte Blumen, Obstbäume, auch der besonderen Art, die gleich verschiedene Obstsorten tragen, spiegeln die Ideenwelt  der Kinder wider. Baumhäuser, Trampoline, Wasserbecken, Rutschbahnen und andere Spielmöglichkeiten durften auch nicht fehlen. Und nicht zu vergessen: eine bunte Vogel-und Schmetterlingswelt. Schottergärten? Fehlanzeige. Das gibt Hoffnung.

 

Es folgen alle Hauptgewinner(innen) und im Anschluss die Bildergalerie. Die Bilder können per Mausklick vergrößert werden.


Wir gratulieren zu den Hauptpreisen:

 

Liselotte Luyken, 5 Jahre, KiTa Waldkinder Lüdersen

 Han Yun,  6 Jahre, DRK KiTa Bennigsen, Rohlfskamp

 

 Eleonore Kirsch, 7 Jahre, Klasse 1a ,Christian-Flemes-Schule, Völksen

 Johanna Koch,  8 Jahre, Klasse 2c, Grundschule Hinter der Burg, Springe

 

 Florian Rashiti, 8 Jahre, Klasse 3b, Grundschule Hinter der Burg, Springe

Paula Ina Aust, 8 Jahre, Klasse 3c, Grundschule Am Ebersberg, Springe


Bildbeschreibungen

  1. Han Yun, DRK KiTa, Bennigsen
  2. Florian Rashiti und Johanna Koch, beide Grundschule Hinter der Burg, Springe
  3. Liselotte Luyken, KiTa Waldkinder, Lüdersen
  4. Übersicht der Ausstellung in der Stadtbibliothek Springe
  5. Ausstellungsbilder 1
  6. Ausstellungsbilder 2
  7. Ausstellungsbilder 3
  8. Ausstellungsbilder 4
  9. Ausstellungsbilder 5
  10. Die Bilder der Hauptgewinner
  11. Christian Albert (NABU Springe e.V.) vor der Ausstellung

Arbeitseinsatz Vogelschutzgebiet Dammfeld

Lichter Wald mit geschlagenen Bäumen
Arbeitseinsatz am Dammfeld - Foto: NABU/M. Borgolte

Seit 1980 betreut der Nabu Springe ein ca. 15.000 m² großes städtisches Gelände südlich der B 217. Zwischen der Fußgängerbrücke und der Bauschutt-deponie der Firma Welliehausen erstreckt sich die ehemalige Springer Hausmülldeponie. In den 50er und 60er Jahren wurde dort Sand abgebaut.

 

1982 pflanzte der Deutschen Bund für Vogelschutz (heute NABU Springe e.V.) Büsche, überließ aber einen Großteil der Fläche der natürlichen Sukzession. Seitdem hat sie sich zu einem wertvollen Biotop für viele Pflanzen und Tierarten entwickelt. Bis zu 56 Vogelarten nisten und leben dort. Auch die seltene Wildkatze hält sich in diesem Gebiet auf.

 

Im Laufe der Zeit wurden die Bäume immer größer und beschatteten die Büsche so sehr, dass etliche aufgrund von Lichtmangel eingingen. Daraufhin ist auch ein Artenrückgang bei den Vögeln und Insekten feststellbar. Daher wurden im Februar dieses Jahrs die Flächen teilweise ausgelichtet. Die gefällten Bäume bleiben als Totholz liegen, die Äste wurden an einige Stellen als Totholzhaufen aufgeschichtet, um wieder freie Flächen zu erhalten.

 

Im Sommer werden wir die Flächen begehen und entscheiden, ob neue Büsche angepflanzt werden müssen, oder ob von selbst genug auflaufen. In der deckungsarmen Agrarlandschaft stellen Hecken und Schutzgehölze wertvolle Lebensräume da. Der NABU Springe ist daher bemüht diese Flächen zu erhalten und weitere neue Flächen zu schaffen.

 

Wir bedanken uns hiermit bei der Stadt Springe, die uns die Fläche pachtfrei zur Verfügung stellt! Und wie immer vielen Dank an alle, die diesmal wieder aktiv mitgeholfen haben.

 

Altes Warnschild in weiß mit grüner Schrift, in der Mitte ist ein großes Einschussloch
Vogelschutzgebiet! :-) - Foto: NABU/M. Borgolte

Kindermalwettbewerb "Mein Traumgarten"

Auch für Kinder ist die coronabedingte Situation nicht einfach, deshalb hoffen wir, unter diesen erschwerten Bedingungen mit einem Malwettbewerb den Kindern etwas Freude bereiten zu können. Das Motto ist im Hinblick auf die Aussicht auf Frühling und die dann anstehenden Gartenarbeiten bewusst so gewählt. Auch wenn nicht alle Kinder zuhause über einen eigenen Garten verfügen, dürfen sie ja davon träumen…

 

Um alle Kinder auf einfachem Wege erreichen zu können, haben wir Anfang Februar Einladungen zur Teilnahme an die sechs Grundschulen und 15 Kindertagesstätten im Stadtgebiet Springe verteilt, und dort wurde auch schon kräftig gemalt.  Die Teilnahmefrist läuft noch bis zum 13. März. Dann wird die Abholung der Bilder organisiert.  Zusätzlich können Bilder bei Bedarf beim Kinderschutzbund, bei der Niedertor-Apotheke in Springe, der Süllberg-Apotheke in Bennigsen oder bei Christian Albert (Ahornstraße 24, Bennigsen) abgegeben werden.

 

Wie es zu einem Wettbewerb gehört, werden die Einsendungen von einer Jury bewertet und prämiert - wobei aber kein Kind leer ausgehen soll. Die Jury wird voraussichtlich von Vertreter/-innen des Kinderschutzbunds, der Neuen Deister-Zeitung (NDZ) und NABU-Mitgliedern besetzt. Die genauen Vorgaben für die Teilnahme können dem unten zur Verfügung gestellten Blatt entnommen werden.

 

Den Ablauf der  Preisverleihung legen wir gegen Ende des Aktionszeitraumes fest, abhängig von den dann geltenden Corona-Bestimmungen. Zumindest die besonders prämierten Werke sollen in der Stadtbibliothek Springe ausgestellt werden. 

 

Regeln für den Malwettbewerb
Ausschreibung für den Malwettbewerb "Mein Traumgarten"

Arbeitseinsatz am Sedemünder Krötenteich

Teich mit Schilf am Ufer
Sedemünder Krötenteich - Foto: NABU/M. Borgolte

Auch am gepachteten Krötenteich in Sedemünder müssen regelmäßig Pflegearbeiten durchgeführt werden. Aufgrund einer Beratung durch Teich- und Amphibienexperten des NABU Landesverbandes wurde im Januar 2021 in Teilbereichen das alte Schilf (2 m³) abgeschnitten und entfernt, um wieder genügend Freiflächen im Teich zu erhalten.

Die Blätter und Halme des Schilfrohrs zersetzen sich schlecht und dies kann zur Verlandung des Tümpels führen.

 

Außerdem wurde eine umgestürzte Weide entfernt und eine zweite Weide als Kopfweide geschneitelt. So kommt wieder mehr Licht auf die Wasserfläche und es gelangt im Herbst weniger Laub in das Wasser. Das Schnittgut wurde zu einem neuen Totholzhaufen aufgeschichtet, um einen zusätzlichen Lebensraum bzw. Unterschlupfmöglichkeiten für Vögel und Amphibien zu schaffen. 

 

Der diesjährige Niederschlag hat endlich dazu geführt, dass der im Sommer trocken gefallene Teich sich wieder mit Wasser gefüllt hat. Wollen wir hoffen, dass im Frühling die Kröten, Frösche und Molche diesen Platz zum Laichen erfolgreich nutzen werden!

 

Aktuelle Informationen zur bevorstehenden Amphibienwanderung finden Sie auf der niedersächsischen Seite zum Thema hier.

 

Arbeiter mit Kettensäge steht im Teich und zerlegt die Weide
Zerlegen der umgestürzten Weide - Fotos: NABU/M. Borgolte

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Wisente im Wald - Foto: NABU/C. Heinrich
Wisente im Wald - Foto: NABU/C. Heinrich